Meine Meinung zum „billigeren Führerschein“

 

Wichtige Vorabinfo – An den Fahrstundenpreisen wird sich nichts ändern. Überlegungen die enthaltene Steuer zu verringern wird es nicht geben. (BGH Urteil März 2019)

 

 

Wann kommt vielleicht etwas davon:

 

Im März 2026 ist der nächste Tagungstermin … nach Abschluss der Debatte müssen noch alle Länder zustimmen … Dann geht es in die Gesetzgebung … Ich bin überzeugt, dass sich vor Ende 2026 Anfang 2027 nichts ändern wird.

 

 

Jetzt zu den Überlegungen unserer Regierung - Viele davon sind gut.

 

Der Fragenkatalog soll gekürzt werden:

 

Finde ich sehr sinnvoll, da altes überholtes Zeug dabei ist – Aber das vereinfacht das Lernen, macht den Führerschein aber nicht billiger.

 

 

Der Unterricht kann online absolviert werden:

 

Dies hat sich eigentlich in der Coronazeit als gut erwiesen – durfte dann aber nicht mehr gemacht werden. Hier wäre langfristig eine Reduzierung der Grundgebühr denkbar, da wir nur noch eine, statt 3 Filialen bräuchten. Allerdings könnte ich die Kostenersparnis erst nach Auslauf der Mietverträge weiter geben.

 

 

Reduzierung der verpflichtenden Sonderfahrten:

 

Hier könnte ein sehr guter Fahrschüler tatsächlich die ein oder andere Stunde einsparen. Ein durchschnittlicher Fahrschüler wird aber diese Fahrten trotzdem brauchen.

 

 

Jetzt kommt der große Teil – Anerkennung der Simulatorausbildung zum Erwerb der Schaltkompetenz:

 

Es ist angedacht (nur bei der kombinierten Ausbildung mit Schalt- und Automatikfahrstunden) die komplette Schaltausbildung auf einem Simulator stattfinden zu lassen.                                                Das heißt, dass ein Fahrschüler, in der Fahrschule, in der Ausbildung im Realverkehr, NUR noch im Automatikfahrzeug fährt. Das würde sicher einiges an Fahrstunden im Realverkehr einsparen – In meinen Augen aber auch klar die Ausbildung verschlechtern.     

Was noch nicht absehbar ist, was eine Simulatorstunde kosten würde.

 

Es gibt verschiedene Überlegungen:                                                                                                                                                                  Simulator läuft ohne Betreuung – dann könnte man sie viel billiger wie eine Fahrstunde anbieten                                    

 

Simulator mit einer Betreuung (kein Fahrlehrer) – dann ist es schon nicht mehr so billig

 

Simulator mit Betreuung durch einen Fahrlehrer – dann ist es uninteressant. Ein Simulator kostet mit min. 30.000 € nicht viel weniger als ein Auto, als laufende Kosten fallen die Raummiete, die Wartung und Verwaltung des Simulators und die Updates an… wenn dann noch der Fahrlehrerlohn dazu kommt, wird sie nur unwesentlich weniger kosten wie eine richtige Fahrstunde

 

 

Laienausbildung:

 

Kann ich mir nicht vorstellen, dass es kommt. Ich als langjähriger Fahrlehrer wollte nicht ohne Doppelpedale Fahrstunden fahren – Dann sollten es Eltern auch nicht mit ihren Kindern ohne fundierte Ausbildung.   

Sollte es doch kommen werden wahrscheinlich die Versicherungsprämien um einen Laien ausbilden zu dürfen, so horrend sein, dass es nicht rentabel ist.

 

 

Kürzere Prüfungszeit:

 

Dies würde die Prüfung etwas vereinfachen – Aber preislich macht es noch nicht einmal 20,00 € aus.

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